4 Enten beim DTM-Rennwochenende
auf dem Eurospeedway in der Lausitz

 
 
  Berlin / Eurospeedway Klettwitz, 29./30. April 2006
geschrieben von: Manager und Hübi
 
 

So ergab es sich, daß Ela Voigt mal wieder die lange Weile in ihrem Büro plagte, sie nichts besseres zu tun gedachte und an einem Gewinnspiel der Zeitung mit den vier großen Buchstaben teilnahm. Als erfahrene und regelmäßige Gewinnspielteilnehmerin sollte sie auch diesmal zu den glücklichen Gewinnerinnen zählen und griff vier Karten für das DTM (Deutsche Tourenwagen Meisterschaft) Weekend auf dem Lausitzring ab.

 
 

Also machten sich die üblichen Verdächtigen des regelmäßig besuchten MSN Chat „Tick, Trick und Track“ (nur für Insider) mit Ela am 29.04.06 auf zum Lausitzring, um einmal statt der üblichen Stall-Luft (Stallpflicht ist hart seit der Vogelgrippe), Motorsportluft zu schnuppern.

 
 

Man traf sich um 08:00 Uhr beim Manager, um dann sogleich gemeinsam zum Eurospeedway Lausitz weiter zu fahren. Nach gut einer Stunde Fahrt erreichten wir das Ziel und mussten uns sogleich mit dem für Berliner Verhältnisse ungewohnten Dialekt des Parkplatzwächters herumschlagen. Da unsere Karten kostenloses Parken auf P2 beinhalteten, steuerten wir diesen auch an, um uns an der Einfahrt sogleich ein unfreundliches „Nu, uff den Parkplatz gönnse jetzt nich mehr nufffahren. Der is nu für Besucher jesperrt worden, ne wahr“ ???!!! Äh, wat will der denn jetze von uns, wa??? ...also umgedreht und auf P1 des Managers Vehicle eingeparkt und zu Fuss zum Haupteingang gewatschelt.

 
 

Endlich geschafft kamen wir gerade noch pünktlich zum freien Training der DTM (was hieß noch mal gleich DTM???...röschtöösch) Boliden zu sehen. Also für zarte Ohren war das nicht wirklich das richtige, machen ganz schön Alarm die Kisten und sind doch etwas schneller als unser eins sein Fahrzeug durch den Straßendschungel bewegt.

 
 

 
 

Da unsere Karten auch einen kostenlosen Besuch des Fahrerlagers beinhalteten, tauschten wir die Zusatztickets am Schalter sogleich in zwei farbige Armbänder (blau und schwarz) aus Plaste und Elaste um. Da wir mal wieder dem „sächsischen Dialekt“ nicht gewachsen waren, da dieser nicht wirklich im entferntesten etwas mit unserer „Entensprache“ zu tun hatte, wusste keiner so genau welche Farbe nun am Samstag und Sonntag gültig war und so banden wir kurzerhand beide Farben ans Handgelenk.

 
 

Im Fahrerlager angekommen konnten wir aus nächster Nähe alle am Rennwochenende teilnehmenden Rennklassen (DTM heißt??? na??, röschtöösch!!!), Porsche GT3 Cup, Polo Cup, Formel 3 Euro Serie, Formel BMW Deutschland Serie sowie Seat Leon Supercopa) bewundern.

 
 


Porsche wird in "mobile Garage" verfrachtet

 
 

In der aufgeführten Seat Leon Supercopa Rennserie tauchte auch der im Motorsport allbekannte Name Schumacher mal wieder auf. Aber nicht die Herren der Schöpfung waren am Start, sondern das möchte gern „Rennfahrermodell“ Cora Schumacher machte bei einer Autogrammstunde ihrem überheblichen, arroganten Ruf mal wieder alle Ehre.

 
 

Gegen 13:10 Uhr stand noch ein so genannter Pit-Walk (Besuch der Boxengasse) auf dem Programm, bei dem die Möglichkeit bestand einmal ganz nah an die Rennteams der DTM (und???, röschtöösch!!!) heran zu kommen.

 
 


Pit-Walk

 
 

Danach begann dann das Tageshighlight, das Qualifying der Tourenwagen Boliden für den folgenden Renntag, bei dem es gegen Ende leider zu regnen begann und man sich als Eis erprobte Ente bei 5 Grad Außentemperatur und leichtem Wind nur mit Winterbekleidung und heißem Kaffee auf die weiteren Rennserien freuen konnte.
Durch den Regen gab es sowohl bei der DTM und allen folgenden Rennen (Polo Cup, Porsche GT3 Cup, Seat Leon Supercopa) diverse spektakuläre Crashs und Abflüge von der Strecke.

 
 

Das Training der DTM gewann übrigens ein gewisser „Green“ knapp vor dem eher bekannten fliegenden Finnen „Mika Häkkinen“, Heinz Harald Frentzen enttäuschte nach einem Ausflug ins Grün und Kiesbett mir seinem „Veltins-Audi“ auf einem 11 Platz.

 
 

Da wir aber unbedingt noch die fahrerischen Künste der „Society – Lady“ Cora Schumacher bewundern wollten, harten wir bei den inzwischen wirklich widrigen Wetterbedingungen, bis zum letzten Rennen des Tages aus.

 
 

Was für eine „Lachnummer“ wunderten wir uns doch schon, daß die so cool auftretenden Lady vom „letzten Startplatz“ ins Rennen ging hi,hi,hi…. Als das Rennen begann wussten wir warum, hätte doch der Manager oder Hübi mit seinem alten E30 (3 er BMW) wahrscheinlich noch besser im Rennen abgeschnitten als „Mrs. Supercool“ (Sonntagsfahrer sind schneller). Nach ein paar Runden bereits drohte Sie überrundet zu werden, entschied sich aber dann doch kurzer Hand ihren Wagen selbst mit einem Dreher von der Strecke zu bugsieren, um somit der Peinlichkeit die Krone aufzusetzen.

 
 

Wir hatten genug gesehen, durchgefroren aber total Happy und mit sehr vielen positiven Eindrücken fuhren wir gegen 17:00 Uhr wieder Richtung Heimat.

 
 

Ich möchte mich noch mal herzlich für die Einladung bedanken und Ela wenn du mal wieder etwas gewinnst, ich bin dabei.

 
 

Liebe Grüsse euer Manager

 
 
 
  Am Sonntag machte sich dann der Chef vom Dienst dieser netten kleinen Seite, also ich, nochmal auf den Weg in die Lausitz, um sich die Sonntags-Rennen anzuschauen. Ich hatte ja Befürchtungen, daß es am Eurospeedway zu einem Verkehrschaos kommt. Aber das haben die da unten gut drauf. Es ging vor und nach dem Rennen alles recht schnell mit Parkplatzsuche und wieder wegkommen von dort.  
  Das erste, was mir beim Betreten der Tribüne mit Blick Richtung Rennpiste ins Auge stach war Cora S. Sie durfte Sonntag natürlich nochmal "rumgurken". Also gleich wieder weg von der Tribüne und eigentlich wollte ich mir nochmal die Stände hinter der Haupttribüne anschauen. Da war es aber knackend voll. Ok, dann geht's halt ab ins Fahrerlager... (mit der richtigen Farbe am Handgelenk natürlich ). Dort konnte ich auch kurz Mika Häkkinen sehen, der aber gut abgeschirmt und gleich in den Fahrerlager-Shuttle-Service-Bus eingeladen wurde. Der Pit-Walk war Sonntag natürlich noch voller, aber ich konnte das ein oder andere Bild der Boliden in den Boxen knipsen. Wie ihr in dem einen Bild (Pit-Walk) oben sehen könnt, ist dort ein orangefarbener Streifen auf der Fahrbahn. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, warum dort ein Fahrradweg ist. Oder was ist das ???  
 


Blick von unseren Plätzen über die Rennstrecke

 
  Nach dem Pit-Walk machte ich mich dann so langsam auf Richtung Sitzplatz in der Kurve vor der Start- und Zielgeraden. Ich schaute immer wieder Richtung Himmel. Der Wetterbericht teilte mir vorher noch mit: "Nimm ne Regenjacke und einen Schirm mit". Aber denkste... Also, wenn im Wetterbericht geschrieben steht: Vormittags heiter und gegen Mittag Regen, dann nehmt auf jeden Fall Sonnencreme mit. Ich hab mir fast einen Sonnenbrand geholt.  
  Genau vor uns "parkten" dann die DTM-Wagen und die Fahrer machten ihre kurze Begrüßungsrunde in Cabrios der Hersteller. Dann ging das Rennen los. Wie der Manager schon schrieb: ganz schön laut die Kisten. Es hat wirklich Spaß gemacht, sich ein Rennen mal live anzuschauen. Man bekommt zwar nicht alles vom Renngeschehen mit, aber trotzdem ist es was anderes als im Fernsehen. Denke mal, nächstes Jahr fahr ich da wieder hin und so wie es aussieht am 21. Mai auch nach Oschersleben.  
 

 
  Auch von mir nochmals ein Dank an Ela für die Karte.  
  Es grüßt der Chef vom Dienst